Informationen der Friedhofsverwaltung

Der Friedhof – ein Ort auch für die Lebenden

Der Ruheplatz für unsere Toten und der Ort der Trauer für die Hinterbliebenen: Das ist auch heute noch für viele Menschen der Friedhof.

Er ist jedoch weit mehr als das: Unsere Friedhöfe sind grüne Oasen mitten der Stadt oder Gemeinde; mit ihren individuell bepflanzten Gräbern und oft parkähnlichen Anlagen bieten sie den Hinterbliebenden den so wichtigen Raum für lebendige Erinnerung und persönliche Trauer. Hier treffen sich Menschen, sprechen miteinander, helfen sich gegenseitig und genießen das Werden und Vergehen der Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Kurz: Friedhöfe sind Orte des Lebens.

Friedhöfe sind ebenso ein Spiegel unserer Geschichte und ein Kulturgut der besonderen Art. Die Grabsteine sind oft Kunstwerke, die nicht nur Namen und Daten der Verstorbenen tragen, sondern auch von deren Leben, Persönlichkeit oder Verdiensten erzählen. So können Spaziergänger auf dem Friedhof gleichzeitig verstorbene Bekannte besuchen, die Natur genießen und vieles über die Geschichte erfahren.
(Textauszug: Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur e.V.)

Schauen Sie doch bei Ihrem nächsten Spaziergang auf unseren Friedhöfen in Lugau und Niederwürschnitz einmal vorbei und entdecken die Vielfalt. Die Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch.


Auch Grabnutzer haften für nicht standsichere Grabsteine

Nur wenige Grabnutzer wissen, dass die Standsicherheit eines Grabmales regelmäßig geprüft werden muss, noch kennen sie die Richtlinien für das Aufstellen, so die Verbraucherinitiative Aeternitas aus Königswinter und erklärt, welche Rechte und Pflichten Grabnutzer haben und wer bei Unfällen und Mängeln haftet.

Ergeben sich Mängel bei der Standsicherheit oder kippt ein Grabstein sogar um, sollten Grabnutzer ihre Rechte und Pflichten kennen. Sowohl der Bundesinnungsverband der Steinmetze als auch die Deutsche Natursteinakademie haben für das Aufstellen und die Standsicherheit technische Vorschriften erstellt, auf die sich Friedhofsverwaltungen gewöhnlich berufen. Darüber können Grabnutzer bei Unfällen haftbar gemacht werden, wenn rechtliche Vorgaben nicht eingehalten werden. Die Verkehrssicherungspflicht verlangt, dass Grabnutzer ein Grabmal sicher aufstellen lassen und sie selbst die Standfestigkeit regelmäßig prüfen. Ist ein Grabmal locker, muss der Grabnutzer veranlassen, dass es wieder befestigt wird. Werden Personen durch ein umstürzendes Grabmal verletzt, haften sowohl Friedhofsträger als auch Grabnutzer gegenüber den Geschädigten. Die Standsicherheit regelmäßig zu prüfen, schützt so vor Schadensersatz-Ansprüchen. Steinmetze haften, wenn sie beim Aufstellen eines Grabmals mangelhafte Arbeit abgeliefert haben. Das gilt nicht nur, wenn der Grabstein kippt, sondern zum Beispiel auch, wenn die Friedhofsverwaltung ein Grabmal wegen technischer Mängel nicht genehmigen will. Dem Kunden hilft eine Ablaufdokumentation zum Aufstellen des Grabmals. Trotz Mehrkosten sichert es die Qualität der Arbeit und hilft, Unfälle zu vermeiden. Aeternitas stellt den 14-seitigen Ratgeber „Die Standsicherheit des Grabmals" mit allen relevanten Informationen nebst einem Infoblatt unter www.aeternitas.de kostenlos zum Download zur Verfügung.





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